Wissenschaftliche Erforschung und künstlerische Anwendung
der Natürlichen Harmoniegesetze des Mikrokosmos der Musik

HYMNEN





Peter Hübner

PETER HÜBNER

Klassischer Komponist
Musikwissenschaftler

Erfinder der
Dynamischen Raumstereophonie®

Schöpfer der
Medizinischen Resonanz
Therapie Musik®


Die Kunst der Fuge




Dynamic Space Stereophony



Hymnen der Planeten
URANUS

Soloists, Choirs
Great Philharmonic Orchestra
Great Percussion Orchestra
Archaic & Electronic Instruments

Eine digitale Studioeinspielung unter der künstlerischen und technischen Leitung des Komponisten.

RRR 286


Gesamtspielzeit: 69’56”





Peter Hübner zu seinen
HYMNEN & SINFONIEN DER PLANETEN


CLASSIC-LIFE:     Herr Hübner, wie kön­nen die ver­wir­ren­den Klang­struk­turen der „Hym­nen der Pla­ne­ten“ oder der „Sin­fo­nien der Pla­ne­ten“ er­fasst wer­den?
Die klang­li­che Struk­tur ist ver­wir­rend, aber auch ei­ne kom­po­si­to­ri­sche Lo­gik ist schwer­lich er­kenn­bar.

PETER HÜBNER:     Das freut mich zu hö­ren und wun­dert mich gleich­zei­tig. Ich muß Ih­nen ver­ra­ten: al­le Sin­fo­nien und Hym­nen „der Pla­ne­ten“ sind mit­ein­an­der ver­wandt und auf­ein­an­der be­zo­gen – nicht we­ni­ger als bei der „Kunst des Weib­li­chen“ und den „Me­ta­mor­pho­sen“ so­wie bei der „Son­nen“, „Mond“ und „Ster­nensin­fo­nie“.

Was ver­wirrt, ist die Ab­len­kung der Aufmerksamkeit von der in­ne­ren Lo­gik und Har­mo­nie der Kom­po­si­tion durch den Klang.
Ich will das er­klä­ren: Wenn Sie ei­nen Menschen se­hen – se­hen Sie dann auch sei­ne See­le?

Sie se­hen ihn ein­mal in die­ser Klei­dung bei die­ser Ar­beit, ein an­der­mal in ganz an­de­rer Klei­dung bei ganz an­de­rer Ar­beit. Und Sie zwei­feln nicht, daß er bei al­ler äu­ße­ren ver­schie­den­ar­ti­gen Er­schei­nungs­wei­se doch im­mer nur ein und die­sel­be See­le hat – auch wenn Sie sie nicht se­hen.

Es gibt Men­schen, die be­haup­ten, die See­le des an­de­ren blei­be ih­nen nicht ver­bor­gen – sie kön­nen sie wahr­neh­men, und sie wis­sen, daß die See­le nicht al­tert, und daß sie nicht sol­chen Ver­än­de­run­gen un­ter­wor­fen ist, wie der Kör­per mit sei­ner Klei­dung und sei­nen ver­schie­de­nen Tä­tig­kei­ten.

Die­se Men­schen be­haup­ten auch, die See­le sei von dem Geist und dem Den­ken und dem Wust von Ge­dan­ken so­wie von dem Kör­per ver­deckt – wie von ei­nem gro­ßen Hau­fen Müll, ge­gen den sich die See­le an­dau­ernd be­haup­ten muß.

Im ge­sund­heit­li­chen Be­reich sind viel­leicht das Wachs­tum und die Re­ge­ne­rie­rungs­pro­zes­se der na­tür­li­che Aus­druck des­sen, daß sich die See­le im Kör­per be­haup­tet.

Im so­zia­len Be­reich sind es dann viel­leicht psy­chi­sche Ex­plo­si­o­nen, Wutausbrüche und Ent­la­dun­gen und schließ­lich auch Ge­sund­heit so­wie ein har­mo­ni­sches, ge­ord­ne­tes Ver­hal­ten ge­gen­über den Mit­men­schen, wel­che vom Er­folg der See­le im Men­schen kün­den.

Die­se Be­frei­ung der See­le stel­le ich in mei­nem Mu­sik­epos „Ge­sang des Le­bens“ ganz zu An­fang in je­ner Ge­rüst­sze­ne dar, wo das von Men­schen ge­mach­te Welt­ge­rüst un­ter dem Ein­fluß des kos­mi­schen Atems, bzw. der kos­mi­schen Win­de zu­sam­men­bricht und wegge­bla­sen wird und dann der Baum des Le­bens: die See­le sicht­bar wird – wel­che vor­her von je­nem men­schen­ge­mach­ten Ge­rüst, vom geis­ti­gen und kör­per­li­chen Streß, ver­deckt bzw. zuge­schüt­tet war.

Die „Sin­fo­nien der Pla­ne­ten“ cha­rak­te­ri­sie­ren all dies, aber ihr Schwer­punkt liegt bei den Re­ge­ne­rie­rungs­pro­zes­sen bzw. bei den Ent­la­dun­gen und bei ver­deck­ter so­wie zwi­schen­zeit­lich we­ni­ger ver­deck­ter Har­mo­nie und Ord­nung.

Aber so chao­tisch die­se Ent­la­dun­gen hier und dort er­schei­nen mö­gen, sie wer­den von der in­ne­ren Har­mo­nie nicht we­ni­ger kon­trol­liert als bei­spiels­wei­se die 5 Stim­men bei der Rei­he „Die Kunst des Weib­li­chen“ durch den Ge­ne­ralbaß.

Bei den „Sin­fo­nien der Pla­ne­ten“ ver­hält es sich in et­wa so, wie bei der Rei­he „Zu­nei­gung“ in der „Kunst des Weib­li­chen“.
Wir er­le­ben die Re­ge­ne­rie­rungs­pro­zes­se, die Ent­la­dun­gen, deut­lich. Aber die Grund­la­ge zu die­sen Ent­wick­lungsvor­gän­gen bleibt uns mehr oder we­ni­ger ver­schlos­sen: die Har­mo­nie – im mensch­li­chen Be­reich: die See­le.

Bei den „Hym­nen der Pla­ne­ten“ wird die See­le, bzw. die Har­mo­nie der See­le mehr oder we­ni­ger deut­lich von den Ge­sangsstim­men der Chö­re und So­lis­ten re­prä­sen­tiert, wäh­rend das Or­ches­ter gleich­zei­tig die da­ran ge­knüpf­ten geis­ti­gen und kör­per­li­chen Rei­ni­gungs­pro­zes­se und Ent­la­dun­gen dar­stellt.

In­so­fern ha­ben wir hier bei den Hym­nen ver­gleichs­wei­se in den Ge­sangsstim­men den Ge­ne­ralbaß des Ge­sam­ten, der dem gan­zen mehr oder we­ni­ger to­ben­den Or­ches­ter die in­ne­re Ru­he ver­mit­telt – wenn nicht gar die „Stil­le“.

Wenn man sich bei den „Hym­nen der Pla­ne­ten“ als Hö­rer mit sei­ner Auf­merk­sam­keit vor al­lem die­sen Ge­sangsstim­men zu­wen­det und den Chö­ren, dann er­fährt man die Stil­le der kos­mi­schen Ent­wick­lung im Mi­kro­kos­mos der Mu­sik, und wenn man sich da­bei mit sei­nem Hö­ren mehr vom Or­ches­ter ab­len­ken läßt – dann stürzt man ver­gleichs­wei­se nicht sel­ten ins Cha­os.

Aber so ist es ja im Le­ben über­haupt: kon­zen­triert man sich mehr auf das We­sen der Din­ge, dann hal­ten Har­mo­nie und Stil­le im Be­wußt­sein Ein­zug. Und wen­det man sich in sei­ner Auf­merk­sam­keit über­wie­gend den ver­än­der­li­chen, nicht sel­ten ver­wir­ren­den Äu­ßer­lich­kei­ten des Le­bens zu, de­ren Ver­än­de­run­gen ja grund­sätz­lich aus der har­mo­ni­schen Stil­le ge­lenkt und von ihr zu­sam­men­ge­hal­ten wer­den, dann ge­rät die Ord­nung des Den­kens leicht aus den Fu­gen, und die Ver­wir­rung über­nimmt die Herr­schaft.

Um ei­nem Miß­ver­ständ­nis vor­zu­beu­gen: die „Sin­fo­nien der Pla­ne­ten“ ent­hal­ten die har­mo­ni­sche Stil­le ge­nau­so wie die „Hym­nen der Pla­ne­ten“ – aber man muß schon mehr su­chen und ge­nau­er hin­ein­hö­ren, um sie mehr und mehr zu lo­ka­li­sie­ren. Bei den Hym­nen wird die­se Su­che durch die Sologe­sangsstim­men und die Chö­re er­leich­tert.

Das Hö­ren der „Sin­fo­nien der Pla­ne­ten“ ist des­halb ei­ne sehr gu­te Übung, hin­ter die Ku­lis­sen der schein­bar so chao­ti­schen bzw. un­er­gründ­li­chen, un­ver­ständ­li­chen Welt zu schau­en und sich auf das We­sent­li­che zu kon­zen­trie­ren, wel­ches al­les an­de­re zu­sam­men­hält.

Kepler hat nach­ge­wie­sen, daß der Lauf der Pla­ne­ten sich nach den­sel­ben Har­mo­nie­ge­set­zen rich­tet, wie wir sie im Mi­kro­kos­mos der Mu­sik vor­fin­den. Ja, er hat sei­ne Pla­ne­ten­ge­set­ze so­gar aus den Ton­ent­fal­tungs­ge­set­zen des Mi­kro­kos­mos der Mu­sik ab­ge­lei­tet.

Sei­ne über­ra­gen­den astro­no­mi­schen Er­kennt­nis­se wa­ren al­so das Er­geb­nis mu­sik­wis­sen­schaft­li­cher Un­ter­su­chun­gen im Mi­kro­kos­mos der Mu­sik.
Er be­stä­tig­te hier auch die Aus­sa­ge von Pythagoras, daß die Har­mo­nie­ge­set­ze des Mi­kro­kos­mos der Mu­sik und des ge­sam­ten Kos­mos iden­tisch sind.

Sokrates er­wei­ter­te die­se Aus­sa­ge auch auf die See­le.
Es ver­steht sich von selbst, daß die „Sin­fo­nien und Hym­nen der Pla­ne­ten“ nach eben die­sen Har­mo­nie­ge­set­zen des Mi­kro­kos­mos der Mu­sik ge­schaf­fen wur­den – dies ist ja mei­ne Spe­zi­a­li­tät.

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